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Albanien ist ein geschichtliches "Durchzugsland". Im Altertum wurde es von den indogermanischen Illyriern (ca. 1800 v.d.Zw.), den Vorfahren der heutigen Albaner, bewohnt. Ab 230 v.d.Zw. begannen die Eroberungen Roms. 196 v.d.Zw. wurde Illyrien roemische Provinz. Nach der Teilung des Roemischen Reiches 395 n.d.Zw. kam es im Bereich Albaniens immer wider zu Machtkaempfen um dieses Gebiet. Ab 530 wurde es dem byzantischen Herrschaftsbereich zugerechnet.
Im 7. Jahrhundert begann die Besiedelung durch Slawen. Immer wieder wurde das Land von Bulgaren, Serben, Normannen, Neapolitaner, Venezianern und Byzantinern beansprucht und umkaempft. Die albanische Bevoelkerung wurde in die Berglaender zurueckgedraengt und es entwickelten sich mehrere unabhaengige Fuerstentuemer die dem Osmanischen Reich erbitterten Widerstand leisteten. 1385 drang das Osmanische Reich vor und, trotz der Erfolge des von den Venezianern unterstuetzten Nationalhelden Skanderberg (Gjergi Kastriota) und der Einigung der albanischen Staemme (1443-1468) wurde Albanien 1479 Teil des Osmanischen Reiches. Bis ins 15. Jahrhundert dauerte der Widerstand der Albaner gegen die Besetzung an.
Trotz vieler Erhebungen gegen das Osmanische Reich konnte Albanien erst 1912 die Unabhaengigkeit erreichen. Die Anerkennung der Unabhaengigkeit bedingte die Abtrennung des Kosovos (an Serbien und Montenegro) von Albanien.
Nach kurzer Herrschaft des Prinzen zu Wied (1914)herrschte von 1925 als Staatspraesident und ab 1928 als Koenig Achmed Zogu I. Ueber Albanien. Waehrend des Ersten Weltkrieges war Albanien von Italienern, Oesterreichern und Franzosen besetzt.
Bereits 1939 wurde es wiederum von Italien annektiert.
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