2/4

Flagge Albanien Geschichte
(ab 1990)
KFZ-Laenderkennzeichen
Albanien-Projekt

Der Oeffnung folgte ein Zusammenbruch des sozialistischen Marktsystems und war verbunden mit einer sehr grossen Rechtsunsicherheit, welche bis heute teilweise anhaelt.
Die ersten freien Wahlen vom 31.3.1991 brachte fuer die Kommunisten eine zwei Drittel Mehrheit. Bei den Wahlen am 22.3.1992 wurde die demokratische Partei mit zwei Drittel-Mehrheit staerkste Parlamentsfraktion.
Deren Vorsitzende S. Berisha wurde am 9.4.1992 zum Staatspraesidenten und Nachfolger von Alia gewaehlt.

Die ersten regelmaessigen Kontakte der EU zu Albanien fanden erst nach dem Sturz des kommunistischen Regimes 1992 statt. Es wurde ein Zusammenarbeituebereinkommen abgeschlossen und Albanien der Zugang zum PHARE-Programm (technische Hilfe) ermoeglicht. 1995 stellte Albanien den Antrag auf Abschluss eines Assoziierungsabkommens.
Die EU unterstuetzt finanziell im Bereich des westlichen Balkans mit Finanzhilfen die Stabilisierung der Zahlungsbilanzen und die wirtschaftlichen Reformvorhaben. Diese Finanzhilfen fuehrten 1993 bis 1996 u.a. auch in Albanien zu einer bedeutenden Stabilisierung und Liberalisierung des Landes. Erst 1997 folgten vertiefende institutionelle Gespraeche ueber die zukuenftigen Beziehungen und eine weitere Integration zwischen der EU und Albanien.

Aufgrund des Zusammenbruchs der staatlichen Ordnung entsandten UNO und OSZE auf Ersuchen der Regierung (Maerz bis August 1997) eine multinationale Friedenstruppe. Die anschliessenden Wahlen vom 29.6/6.7.1997 brachten eine Mehrheit fuer die ehemals kommunistische Partei (PSSh).

Der Staat in Albanien
albanisches Rechtssystem
bedeutende historische Persoenlichkeiten aus Albanien
landschaftliche Besonderheiten Albaniens
Gesellschaft und Bevoelkerung in Albanien
albanische Wirtschaftsentwicklung
albanische Verkehrsentwicklung
Suche in Google zum Thema Albanien
Links zum Thema Albanien aus dem Internet
E-Mail Kontakt zum Autor dieser Seiten






Ebenso die Wahlen vom 25.6/9.7.2001.

1999 wurde mit den Staaten Sued-Osteuropas, u.a. auch mit Albanien ein Stabilisations- und Assoziationsprozess (SAP) eingeleitet. Der SAP-Prozess beinhaltet technische Uebereinkuenfte und Absprachen, Kooperation im Bereich justizielle und politische Zusammenarbeit sowie einen politischen Dialog. Wirtschaftlich wurden Albanien einige Zoll-Praeferenzen eingeraeumt. Dadurch sollen die Staaten Sued-Ost-Europas naeher an die EU herangefuehrt werden.
Dabei wurde und wird auf die Verwirklichung der Kopenhagener-Kriterien grossen Wert gelegt. Begleitend dazu auch der Aufbau und die Verwirklichung von konsolidierten demokratischen und rechtstaatlichen Strukturen und des Verstaendnisses in der Zivilbevoelkerung.
Grosse Probleme bereitet nach wie vor die Umbildung der Wirtschaft in Albanien.

Im Zuge der Kosovokrise 1998/1999 kam es zu Fluechtlingsstroemen nach Albanien von ca. 500.000 Personen. Albanien wurde auch zum Sammelplatz fuer die NATO-Truppen fuer deren Militaeraktion gegen Restjugoslawien.

Ende November 2000 wurde Albanien auf dem ersten Balkangipfel der Status eines potentiellen EU-Beitrittskandidatenlandes (vgl. auch Europaeischer Rat von Feira) zuerkannt.



(Bitte zur naechsten Seite weiterblaettern)







[Europa-Server] | [Europa-ABC] | [Eur-Lex] | [PRE-Lex] | [Europa der Buerger] | [Europas Zukunft] [Europa-Digital] | [EuGH] | [Europa Bulletin] | [Europaeische Kommission] | [EuroStat] | [Suche KOM-Dok] [Suche EP-Dok] | [Suche ER-Gipfel-Dok] | [Europarat] | [Edition Europa] | [E-CommerceG] | [Webmaster] [DW Europa-Wetter]


Erstellt am: 04.06.2004
Letzte Aenderung am: 01.04.2006



Nach Oben

Startseite

English Version

Seite drucken

zurueck