 | | |
Im Gegensatz zu den umliegenden Balkanstaaten und vielen europaeischen Staaten ist die Bevoelkerung in Albanien sehr homogen aufgebaut.
Die ethnische Zugehoerigkeit ist in Albanien mit fast 98% Albanern (Indogermanen) sehr einheitlich. Ca. 70% bekennen sich zu muslimischen Glaubensgemeinschaften (Mehrzahl Sunniten), ca. 30% zu christlichen (davon etwa 20 der orthodoxen und 10% der katholischen Glaubensgemeinschaft angehoerend).
Die Bevoelkerung betraegt ca. 3,4 Millionen Menschen und ca. 1,8 Millionen Auslandsalbaner (vor allem im Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Griechenland. Zwischen 1987 und 1992 sollen in etwa 500.000 Menschen Albanien verlassen haben.
Die groesste Minderheit ist griechischstaemmig.
Gesprochen wird vor allem Albanisch, eine der Balkansprachen. Dabei ueberwiegt der toskische Dialekt des Suedens.
Das Albanische unterscheidet sich von den anderen Balkansprachen vor allem durch den hohen Anteil an fremdsprachigen Lehnwoertern (aus dem Griechischen, Tuerkischen und slawischen Sprachen).
Seit 1908 wird in Lateinschrift geschrieben.
In etwa 42% der Gesamtbevoelkerung lebt in den groesseren Staedten.
Die Hauptstadt, Tirana beherbergt ca. 260.000 Einwohner. Das Stadtzentrum um die Etehem-Beg-Moschee aus dem 18. Jh. bietet noch das Bild einer tuerkischen Kleinstadt. Ausgebaut wurde Tirana von Zogu I. (1928-1939). Das Regierungsviertel wurde in italienischem Stil errichtet.
|